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Orte an den Strecken

Beelitz

In der reizvollen Landschaft des Naturparks Nuthe-Nieplitz bietet Beelitz, bekannt durch den seit 1861 angebauten Spargel, ein hervorragendes Umfeld zum Erholen, Wandern und Genießen.

In der historischen Altstadt lassen sanierte Bürgerhäuser den Charme der märkischen Kleinstadt erkennen. Ein ausgeschilderter Stadtspaziergang vermittelt die Geschichte. Der Kirchturm der Stadtpfarrkirche St. Marien und St. Nicolai ist begehbar und bietet einen einmaligen Blick auf die Stadt und die Umgebung.
Unweit der Stadt kann der Besucher Rastplätze an die Nieplitz besuchen oder auf ausgeschilderten Wanderwegen die Natur im Naturpark Nuthe-Nieplitz genießen.

In der Gegend um Beelitz, dem größten Spargelanbaugebiet in Brandenburg, wird heute fast 1 000 ha Spargel angebaut. Qualität, Frische und Geschmack - das sind die besonderen Kennzeichen des Beelitzer Spargels. Kleine und mittlere Betriebe vermarkten das Gemüse direkt. Der Spargellehr- und -wanderpfad umrundet die Spargelfelder um Beelitz und informiert auf Schautafeln über den Spargelanbau und den Naturraum. Entlang der Beelitzer Spargelstraße liegen Spargelhöfe und das gleichnamige Museum in Schlunkendorf.

Stadtführungen:

Der Stadtrundgang beginnt und endet an der Marienkirche. Vor jeder Sehenswürdigkeit ist eine Tafel angebracht, die einmal das Objekt beschreibt, zum anderen aber auch den gesamten Rundweg und den folgenden Abschnitt darstellt. So ist es möglich, sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erschließen, ohne eine spezielle Führung zu benötigen.

Sehenswürdigkeiten:

Die innere Altstadt besitzt noch heute ihren mittelalterlichen Grundriss. Sie ist ein Flächendenkmal. Einige Gebäude sind zusätzlich als Einzeldenkmal ausgewiesen und mit dem Standrundgang zu erkunden.
Berühmt wurde die Stadtpfarrkirche über das sogenannte "Wunderblut" weit über die engere Region hinaus. Ihren schönsten Schmuck - die Petruskanzel - erhielt sie 1703 von preußischen König. Seit 1996 erstrahlt die Wunderblutkapelle in altem Glanz wieder. In ihrer schmucklosen, äußerlich aber doch würdigen Einfachheit ist die Marienkirche das steinerne Sinnbild der Ackerbürgerstadt an der Nieplitz.
Die Aussichtsplattform des Kirchturms ist begehbar. Von dort hat man einen fantastischen Rundblick bis Berlin.
Die alte Postrelaisstation wurde 1789 vom damaligen Postmeister im Stil des spätbarocken Klassizismus erbaut und bot bis 1870/71 auf der Route Berlin-Halle/ Leipzig willkommenes Quartier für Passagier, Pferd und Wagen. Heute dient sie als Museum, das an die Geschichte des Hauses und die Regionalgeschichte mit Postvergangenheit erinnert.
Der Beelitzer Wasserturm wurde 1927/28 am damaligen Stadtrand für die Wasserversorgung erbaut. Kernstück des 34 m hohen Turmes war der ca. 200 m³ fassende Wasserbehälter aus Stahlbeton. Das seit 1986 unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde aufwendig saniert und beherbergt heute eine Sternwarte mit Beobachtungskuppel auf den Turmdach und im Turminneren ein Panorama-Café.
Der rote Backsteinbau wurde 1906 errichtet. Die Größe des Lustgartens in der Zeit von 1731 - 1803 kann man heute nur noch erahnen. Er trägt seinen Namen noch aus der Zeit der Beelitzer Garnisonsgeschichte, als hier die militärische Ausbildung der Soldaten erfolgte. Trotz der Flächenverringerung durch den Bau von Häusern und Geschäftsflächen bietet der Lustgarten genügend Freiraum zum Erholen vor dem Springbrunnen und auch ausreichend Schatten durch die umstehenden Bäume.
Dieser Ortsteil von Beelitz ist ohne Übertreibung weltberühmt. Die zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichteten Lungenheilstätten und Sanatorien waren eine der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland und für ihre Zeit mustergültig. Kernstück der technischen Infrastruktur war das in Nähe des Bahnhofes gelegene Heiz- und Maschinenhaus. Das Heizkraftwerk mit seinem charakteristischen 44 m hohen Wasserturm gilt als eine der ältesten erhaltenden Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung. Noch heute vermittelt die Gesamtanlage mit welchem sozialen Engagement und hohem medizinischen Aufwand gegen die Tuberkulose als die verheerende Krankheit vorgegangen wurde. Die rund 60 denkmalgeschützten Bauwerken können nach telefonischer Anmeldung besichtigt werden.

Veranstaltungshöhepunkte:

01.05. - 24.06.

Leistungspaket:
1 Ü/F, Besuch eines Spargelhofes mit Spargelessen satt, Eintritt Spargelmuseum, geführter Rundgang durch die Beelitzer Heilstätten mit Besuch des Wasserturms Preis pro Person: ab 49,00 Euro im DZ
Angebote buchbar über: Hotel Stadt Beelitz, Tel. 033204/4770

1. Juniwochenende
Juni
September
1. Adventswochenende

Freizeitangebote: