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Dahme

Reich an Sehenswürdigkeiten präsentiert sich die 1164 erstmals urkundlich erwähnte Stadt Dahme. Die imposante Ruine des barocken Schlosses und sein Park, das Rathaus aus dem Jahr 1894, das ehemalige Kloster, Kirchen, die Stadtmauer, das Museum und vieles mehr laden zu einem Besuch.

In Dahme und Umgebung ist noch viel Ursprüngliches erhalten geblieben: Man feiert nach wie vor die Fastnacht, bäckt bei Volksfesten Klemmkuchen über offenem Feuer, trägt zu besonderen Anlässen die Flämingtracht und, und, und...

Dahme hatte im Mittelalter durch seine strategisch günstige Lage an einem Seitenarm der Lüneburger Salzstraße nicht nur als Handelspunkt große Bedeutung. Auch als Heeressammelpunkt war das Städtchen interessant, bestand doch hier in weitem Umkreis die einzige Möglichkeit, trockenen Fußes über die damals sumpfige Niederung des Flusses Dahme zu gelangen.

Die charmante Kleinstadt Dahme liegt am Rande des Niederen Flämings, nur acht Kilometer weiter östlich bildet der "Niederlausitzer Landrücken" die Grenze zur Lausitz.

Stadtführungen:

Eine Stadtführung mit Besichtigung des Rathauses und anschließender Rathausturmbesteigung sowie der Besuch des Museums sind ein Muss für die Besucher der Stadt.

Preis pro Führung: 11 Euro zuzüglich 2 Euro pro Person.

Sehenswürdigkeiten:

Das Stadtbild prägende Rathaus, Bürgerhäuser aus der Gründerzeit, der Töpfermarkt, das Heimatmuseum, die repräsentative Hauptkirche St. Marien, der sagenumwobene Vogelturm, der sehenswerte Klosterkomplex, zahlreiche stille Gässchen, viele kleine Geschäfte und einladende Restaurants machen einen Bummel durch das charmante historische Städtchen zu einem Erlebnis.
Besonders imposant und gleichzeitig markantestes Gebäude im historischen Stadtkern ist das 1894 nach Plänen von Max Jacob errichtete Rathaus. Zu empfehlen ist eine Rathausturmbesteigung mit herrlichem Ausblick über die Dächer der Stadt.
Ein 200 Jahre altes Fachwerkhaus beherbergt das Heimatmuseum, in dem Sammlungen von Klemmkuckeneisen, Blaudruckmodellen und historeischen Münzen sowie die farbenfrohen Trachten des Flämings zu besichtigen sind.
Der bei einem Stadtbrand im Jahr 1563 abgebrannte Turm war über 330 Jahre ungestörter Brutplatz für die unterschiedlichsten Vogelarten. 1893 wurde er im Stil des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut.
Ursprünglich eine romanische Kirche, die Ende des 17. Jahrhunderts im barocken Stil nach zahlreichen Zerstörungen durch Kriege und Brände wieder errichtet wurde. Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden auf dem Gelände das Seminar für kirchlichen Dienst und der Heinrich-Schütz-Saal.
Die zwei mächtigen Gebäude wurden 1894 bzw. 1909 im märkischen Backsteingotikstil als Altersheim für Freimaurerwitwen errichtet. Um die Wende des 20. Jahrhunderts existierte in Dahme eine Freimaurerloge. Heute ist im Viktoriastift der Arbeiter-Samariter-Bund untergebracht.
Vom Dahmer Barockschloss ist nur noch die Ruine zu sehen. Entlang der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, die vorwiegend aus Raseneisenstein errichtet wurde und wegen ihrer rostigen Stellen auch "Eiserne Stadtmauer" genannt wird, führt ein Weg. Heute kann das Ambiente der Schlossruine für Familienfeiern oder Veranstaltungen gebucht werden.
Wo einst das Wirtschaftsgebäude eines im Jahre 1304 errichteten Karmeliterklosters stand, befindet sich heute das Restaurant "Klostergewölbe". Nach einem Stadtbrand, bei dem das Kloster völlig zerstört wurde, entstand an diesem Ort ein städtisches Brauhaus. Im Zuge der Neugestaltung des Restaurants wurde auch der ehemalige Klosterhof umfassend saniert.

Veranstaltungshöhepunkte:

Konzerte im Schütz-Saal
Von Mai bis September findet die "Serenade im Klosterhof" statt.

Freizeitangebote:

Der Badesee ist ein beliebtes Urlaubs- und Naherholungsgebiet mit einer Bungalowsiedlung, Campingplatz, Bootsausleih und vielen Sportmöglichkeiten.